Nach vielen Diskussionen und Abwägungen, nach welchem System die Ligen in der Saison 2020-21 spielen sollen, hat sich der Sportausschuss für eine radikale Neuerung entschieden.

Grob gesagt wird in der kommenden Saison in der Liga ein System gespielt, das an das der Bundesligen in der DBU angelehnt ist. Der Gedanke dahinter ist, dass sich durch die Corona-Situation die wohl einmalige Chance ergibt, etwas komplett Neues auszuprobieren. Dieser Wunsch kam in den vergangenen Jahren auch immer wieder aus den Reihen unserer Mitglieder. Und jetzt soll es mal in der Realität getestet werden.

Die Grundzüge des neuen Spielsystems sind folgende:

  • Ligenstärke
    • alle Ligen Nord/Süd, ausser der Bayernliga, bestehen aus jeweils 6 Mannschaften
    • die Bayernliga besteht wie bisher aus jeweils 10 Mannschaften
  • Anzahl Ligastarts
    • Ligen unterhalb Bayernliga:
      • jede 6er-Liga absolviert 5 Ligastarts
      • es wird nur eine Runde gespielt (also keine Hin- und Rückrunde). Außerdem gibt es keine Heimstartregelung
      • pro Ligastart einer Liga werden 3 Spielpaarungen ausgetragen
      • jedes Team einer Liga spielt an einem Ligastart nur gegen eine gegnerische Mannschaft
      • aufgrund der Anzahl an Spielpaarungen aller Ligen kann nicht gewährleistet werden, dass die Spielpaarungen eines Ligastarts einer Liga (3 Spielpaarungen) am selben Wochenende gespielt werden können
      • gespielt wird vorzugsweise sonntags. Falls die Planung es erfordert, können Starts aber auch samstags angesetzt werden
    • Bayernliga:
      • in der Bayernliga werden 9 Ligastarts durchgeführt, die an 5 Wochenenden (Samstag/Sonntag) gespielt werden
  • Wettbewerbe pro Ligastart
    • jedes Team einer Liga spielt an einem bestimmten Ligastart gegen eine gegnerische Mannschaft folgende Wettbewerbe:
    • Einzel
    • Doppel
    • Team im Bakersystem
  • Anzahl Spiele
    • Einzel: Jeder Spieler einer Mannschaft bestreitet 4 Spiele mit jeweils wechselndem Gegner
    • Doppel: Jeder Spieler einer Mannschaft bestreitet 3 Spiele im Doppel mit wechselndem Doppelpartner und wechselndem Gegner
    • Team: Im Team werden 4 Spiele im Bakersystem gespielt, wobei sich nach jedem Spiel die Reihenfolge der Spieler innerhalb der Mannschaft ändert
    • Insgesamt werden von jeder Mannschaft an einem Ligastart 32 Spiele absolviert
  • Spielwertung
    • Gewertet wird das Spiel gegen den jeweiligen Gegner im Einzel, Doppel und Team.
    • Punktevergabe für S=Sieg; U=Unentschieden; N=Niederlage:
      • Einzel: S=1, U=0,5, N=0
      • Doppel: S=2, U=1, N=0
      • Team: S=3, U=1,5, N=0
  • Mannschaftsaufstellung
    • Die Aufstellung der Mannschaft (Position der Spieler) muss vor dem Ligastart auf dem Spielzettel festgelegt werden
    •  Die auf dem Spielzettel angegebene Reihenfolge der Spieler kann während eines Ligastarts nicht geändert werden
  • Auswechselung
    • Nach jedem abgeschlossenen Spiel kann ein Spieler ausgewechselt werden.
    • Der eingewechselte Spieler nimmt immer die Position des ausgewechselten Spielers ein.
  • Benötigte Bahnen:
    • Für eine Spielpaarung (2 Mannschaften einer Liga) werden 4 Bahnen benötigt.
    • Für den Teamwettbewerb im Bakersystem werden 2 Bahnen benötigt.
  • Mittagspause und Bahnenpflege
    • Nach Einzel und Doppel erfolgt eine Pause mit Bahnenpflege.
    • Nach der Pause wird der Teamwettbewerb im Bakersystem gespielt
    • Die Entscheidung, ob in der Pause ein Mittagstisch angeboten wird, liegt beim jeweiligen Bahnenbetreiber.
  • Ranglistenwertung:
    • alle Spiele im Einzel- und Doppelwettbewerb werden auf die Rangliste gewertet
    • die Spiele im Bakersystem werden nicht auf die Rangliste gewertet

Das dargestellte Ligaspielsystem ist mit den Anlagenbetreibern intensiv erörtert worden. Alle Anlagen, die sich am Spielbetrieb beteiligen, sind mit diesem System einverstanden. Der Vorteil für die Anlagen bei diesem Spielsystem liegt zum einen darin, dass nach der Mittagspause für den Teamwettbewerb nur noch die Hälfte der Bahnen benötigt wird und die Ligaspiele gegen 14:30 Uhr beendet sind. Dadurch haben die Betreiber (auch im Süden) erheblich früher als bisher die Bahnen für ihren sonstigen Spielbetrieb zur Verfügung.

 

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